©Axel Lechtenbörger
Textpassage aus: Schlafe mein Kind, bevor du stirbst Der intensive Duft frisch gemähten Heus strömte von einer Nachbarwiese herüber und löste in ihr ein angenehmes wohliges Gefühl aus. Nun würde ihr Wunsch endlich wahr werden. Die beiden Geschwister waren vorausgelaufen und hatten ihre Eltern weit hinter sich gelassen. Das war ein Teil von Lisas Plan. Lea folgte einem hin- und herflatternden Schmetterling. Ihr Haar wallte bei jedem ihrer Schritte und schimmerte golden in der Sonne. Sie kicherte vergnügt und war voller Lebensfreude. Die neunjährige Lisa machte sich nichts aus schicken Klamotten. Sie bevorzugte schwarze Kleidung und trug heute eine Latzhose, dazu passende Chucks und ein dunkles T-Shirt. Das perfekte Outfit für diesen Tag. Die Geschwister empfanden ein großes Glücksgefühl. Lisa, weil sie sich ihrem Ziel näherte, und Lea, weil sie mit ihrer älteren Schwester, die ihr sonst immer nur Schmerzen zufügte, endlich mit großem Spaß herumtollen durfte. Lisa musste sich sputen, um den Tag für sich noch fantastischer ausklingen lassen zu können. Sie wandte sich um, um zu sehen, ob Lea ihr folgte, und winkte ihr aufmunternd zu. Leas Gesicht war vor Begeisterung gerötet. Sie freute sich schon lange auf das Picknick und lachte vergnügt. Lisa lächelte. Lea vertraute ihrer vier Jahre älteren Schwester grenzenlos. Warum auch nicht? Lea lief prompt in ihre Schwester hinein, weil sie aus heiterem Himmel stehen blieb. Beide kullerten zu Boden. Lea rollte noch ein Stück weiter und hielt sich kichernd die Hand vor den Mund. Dein süßes Lachen wird dir noch vergehen, dachte Lisa, als sie sich wieder aufgerappelt hatten. Sie näherten sich ihrem Ziel bis auf ein paar Meter. Lisas Herz klopfte bis zum Hals. Es rauschte und säuselte in ihren Ohren. Sie dachte einmal mehr daran, wie sie mit ihrer Schwester im Garten gesessen hatte. Sie aßen Mamas leckeren Kirschkuchen. Lisa lobte ihn, wie gut er doch schmecken würde. Aber ihre Mutter reagierte überhaupt nicht. Sie beachtete sie nicht einmal. Ihr Interesse galt dem kleinen, putzigen Mädchen mit den Zöpfen, das ja erst laufen gelernt hatte und dem der mit Kirschen verschmierte Mund abgeputzt werden musste. Dann tätschelte sie ihr auch noch liebevoll den Kopf. Lisa war wütend darüber. Sie rammte ihrer kleinen Schwester in einem unbemerkten Moment die Kuchengabel an den Kopf, genau dorthin, wo die Mutter sie zuvor liebkost hatte. Es war eigenartig erregend für sie. Eine merkwürdige Last fiel von ihr ab und sie war auf einmal wie befreit. Sie führte die blutüberströmte Schwester, der das Blut in die Augen lief und nichts sehen konnte, zu ihrer Mutter und erzählte ihr, dass sie in einen Stacheldrahtzaun gefallen sei. Lisas Mundwinkel zuckten spöttisch, als Lea indessen einer Heuschrecke hinterhersprang. Sie winkte Lisa zu. Die hob eine Hand leicht an und lächelte. Zwei Schritte noch, dann ist es soweit. Lisa hatte ihren Vater einmal beim Reparieren ihres ramponierten Zaunes, der von einem Auto gerammt worden war, beobachtet und sich die Werkzeuge – Hammer, Seitenschneider, Säge und Nägel – gemerkt. »Wer zuerst am Zaun anschlägt ist Sieger«, rief Lisa ihr mit honigsüßem Schmelz in der Stimme zu. Schlage aber sanft an, fügte sie in Gedanken hinzu, sonst passiert vielleicht ein Unglück. Lea rannte los. Freudestrahlend schlug sie als Erste gegen den Bretterzaun, der den gefährlichen Abhang absicherte und den Lisa Tage zuvor mit dem Werkzeug ihres Vaters bearbeitet hatte.
THRILLER
Buchtrailer: Link zu YouTube:
Einige liebe Leserstimmen zu „Schlafe mein Kind, bevor du stirbst“:
Sonja: Lieber Axel, ich habe vorgestern Dein Buch zu Ende gelesen. Wollte Dir rückmelden, dass es richtig gut gelungen ist. Ich konnte teilweise nicht aufhören zu lesen und habe mich immer darauf gefreut weiterzulesen :-)! Die Geschichte war sehr spannend und gut durchdacht. Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Buch Axel! Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße RoKi: Ja das Buch ist richtig gut. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen weil es so spannen war�� Anka: Tolles Buch ���� Spike: Absolut, tolles Buch. Lori: Einfach Klasse���������� Helgas Bücher: Axel Lechtenbörger hat hier einen äußerst spannenden Thriller geschrieben. Dies ist sein Thrillerdebüt und von Anfang an spannend. Der Prolog beginnt sehr vielversprechend und man weiß noch nicht, wohin das Ganze führt. Immer perfider und brutaler werden die Morde. Beginnt jemand ein Rachefeldzug und warum? Nach und nach wird klarer was dahintersteckt. Es ist so abscheulich und widerwärtig, wozu manche Menschen fähig sind und irgendwie kann man kein Mitleid mit den Ermordeten aufbringen. Der Thriller hat mich von Anfang an überzeugt und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Das Cover ist sehr ansprechend und absolut passend zur Geschichte. Von mir gibt es ���������� Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/ Frank: Gestern Abend auf der Autorenlesung von Axel Lechtenbörger gewesen Anja: Ich habe es bereits gelesen, verschlungen, und kann es wärmstens empfehlen. Eine Fortsetzung wäre toll! In Maik steckt noch Potential Heidi: Hab es gerade gelesen. Tolles spannendes Buch Valeska: Es ist grandios!!! Regina: Mega spannend !!! Ich bin mittendrin �� Maike: Ein richtig spannender Roman. Harald: Absolute Leseempfehlung für unerschrockene Krimifans. Ein Thriller, der Spuren hinterlässt und nachdenklich stimmt. Tanja: Ich bin eins der 31 E-Book Exemplare. Ich finde es wirklich prima & empfehle dich im Familien- und Freundeskreis auf jeden Fall weiter! Weiter so! Anna: Tolles Buch Tamara: Tolles Buch! Toll geschrieben! Weiter so!
Textpassage aus: Schlafe mein Kind, bevor du stirbst Der intensive Duft frisch gemähten Heus strömte von einer Nachbarwiese herüber und löste in ihr ein angenehmes wohliges Gefühl aus. Nun würde ihr Wunsch endlich wahr werden. Die beiden Geschwister waren vorausgelaufen und hatten ihre Eltern weit hinter sich gelassen. Das war ein Teil von Lisas Plan. Lea folgte einem hin- und herflatternden Schmetterling. Ihr Haar wallte bei jedem ihrer Schritte und schimmerte golden in der Sonne. Sie kicherte vergnügt und war voller Lebensfreude. Die neunjährige Lisa machte sich nichts aus schicken Klamotten. Sie bevorzugte schwarze Kleidung und trug heute eine Latzhose, dazu passende Chucks und ein dunkles T-Shirt. Das perfekte Outfit für diesen Tag. Die Geschwister empfanden ein großes Glücksgefühl. Lisa, weil sie sich ihrem Ziel näherte, und Lea, weil sie mit ihrer älteren Schwester, die ihr sonst immer nur Schmerzen zufügte, endlich mit großem Spaß herumtollen durfte. Lisa musste sich sputen, um den Tag für sich noch fantastischer ausklingen lassen zu können. Sie wandte sich um, um zu sehen, ob Lea ihr folgte, und winkte ihr aufmunternd zu. Leas Gesicht war vor Begeisterung gerötet. Sie freute sich schon lange auf das Picknick und lachte vergnügt. Lisa lächelte. Lea vertraute ihrer vier Jahre älteren Schwester grenzenlos. Warum auch nicht? Lea lief prompt in ihre Schwester hinein, weil sie aus heiterem Himmel stehen blieb. Beide kullerten zu Boden. Lea rollte noch ein Stück weiter und hielt sich kichernd die Hand vor den Mund. Dein süßes Lachen wird dir noch vergehen, dachte Lisa, als sie sich wieder aufgerappelt hatten. Sie näherten sich ihrem Ziel bis auf ein paar Meter. Lisas Herz klopfte bis zum Hals. Es rauschte und säuselte in ihren Ohren. Sie dachte einmal mehr daran, wie sie mit ihrer Schwester im Garten gesessen hatte. Sie aßen Mamas leckeren Kirschkuchen. Lisa lobte ihn, wie gut er doch schmecken würde. Aber ihre Mutter reagierte überhaupt nicht. Sie beachtete sie nicht einmal. Ihr Interesse galt dem kleinen, putzigen Mädchen mit den Zöpfen, das ja erst laufen gelernt hatte und dem der mit Kirschen verschmierte Mund abgeputzt werden musste. Dann tätschelte sie ihr auch noch liebevoll den Kopf. Lisa war wütend darüber. Sie rammte ihrer kleinen Schwester in einem unbemerkten Moment die Kuchengabel an den Kopf, genau dorthin, wo die Mutter sie zuvor liebkost hatte. Es war eigenartig erregend für sie. Eine merkwürdige Last fiel von ihr ab und sie war auf einmal wie befreit. Sie führte die blutüberströmte Schwester, der das Blut in die Augen lief und nichts sehen konnte, zu ihrer Mutter und erzählte ihr, dass sie in einen Stacheldrahtzaun gefallen sei. Lisas Mundwinkel zuckten spöttisch, als Lea indessen einer Heuschrecke hinterhersprang. Sie winkte Lisa zu. Die hob eine Hand leicht an und lächelte. Zwei Schritte noch, dann ist es soweit. Lisa hatte ihren Vater einmal beim Reparieren ihres ramponierten Zaunes, der von einem Auto gerammt worden war, beobachtet und sich die Werkzeuge – Hammer, Seitenschneider, Säge und Nägel – gemerkt. »Wer zuerst am Zaun anschlägt ist Sieger«, rief Lisa ihr mit honigsüßem Schmelz in der Stimme zu. Schlage aber sanft an, fügte sie in Gedanken hinzu, sonst passiert vielleicht ein Unglück. Lea rannte los. Freudestrahlend schlug sie als Erste gegen den Bretterzaun, der den gefährlichen Abhang absicherte und den Lisa Tage zuvor mit dem Werkzeug ihres Vaters bearbeitet hatte.
THRILLER
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©Axel Lechtenbörger
Einige liebe Leserstimmen zu „Schlafe mein Kind, bevor du stirbst“: Sonja: Lieber Axel, ich habe vorgestern Dein Buch zu Ende gelesen. Wollte Dir rückmelden, dass es richtig gut gelungen ist. Ich konnte teilweise nicht aufhören zu lesen und habe mich immer darauf gefreut weiterzulesen :-)! Die Geschichte war sehr spannend und gut durchdacht. Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Buch Axel! Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße RoKi: Ja das Buch ist richtig gut. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen weil es so spannen war�� Anka: Tolles Buch ���� Spike: Absolut, tolles Buch. Lori: Einfach Klasse���������� Helgas Bücher: Axel Lechtenbörger hat hier einen äußerst spannenden Thriller geschrieben. Dies ist sein Thrillerdebüt und von Anfang an spannend. Der Prolog beginnt sehr vielversprechend und man weiß noch nicht, wohin das Ganze führt. Immer perfider und brutaler werden die Morde. Beginnt jemand ein Rachefeldzug und warum? Nach und nach wird klarer was dahintersteckt. Es ist so abscheulich und widerwärtig, wozu manche Menschen fähig sind und irgendwie kann man kein Mitleid mit den Ermordeten aufbringen. Der Thriller hat mich von Anfang an überzeugt und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Das Cover ist sehr ansprechend und absolut passend zur Geschichte. Von mir gibt es ���������� Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/ Frank: Gestern Abend auf der Autorenlesung von Axel Lechtenbörger gewesen Anja: Ich habe es bereits gelesen, verschlungen, und kann es wärmstens empfehlen. Eine Fortsetzung wäre toll! In Maik steckt noch Potential Heidi: Hab es gerade gelesen. Tolles spannendes Buch Valeska: Es ist grandios!!! Regina: Mega spannend !!! Ich bin mittendrin �� Maike: Ein richtig spannender Roman. Harald: Absolute Leseempfehlung für unerschrockene Krimifans. Ein Thriller, der Spuren hinterlässt und nachdenklich stimmt. Tanja: Ich bin eins der 31 E-Book Exemplare. Ich finde es wirklich prima & empfehle dich im Familien- und Freundeskreis auf jeden Fall weiter! Weiter so! Anna: Tolles Buch Tamara: Tolles Buch! Toll geschrieben! Weiter so!